Posts Tagged “Ricoh KR-10”

A picture from the first black and white film I have developed on my own in my bathroom-turned-darkroom.

… hat eine spezielle Bedeutung für mich, da es eines der Fotos auf meinem ersten selbstentwickelten Film ist. Ich hatte damals zur Sicherheit einen kurzen Testfilm belichtet (es war ein 12-Bilder Film von ORWO, ISO 400, ich habe immer noch einen Haufen davon herum fliegen). Einfach zuhause einige Bilder geschossen, um keine wichtigen Fotos beim Versuch der Entwicklung in der spontan im Bad eingerichteten Dunkelkammer zu vernichten. Meine Sorge war ganz offensichtlich unbegründet, der Film war wunderbar und ich habe seitdem nie einen Film beim Entwickeln zerstört (gut, bei einem der ersten Filme habe ich etwas zu wenig Fixierer hinein getan, was zu ungleichmäßigen Streifen auf dem Bild führte).

Der Grund warum ich euch solch ein Testbild zeige ist, dass bei leumund.ch eine Blogparade stattfindet. Es geht darum, genau ein Foto zu zeigen das einem wichtig ist und zu erläutern warum. In einer Zeit, in der wir unsere Leben in unzähligen Bildern festhalten, von denen die meisten nur als digitale Datensätze auf Festplatten existieren und sich auf Flickr ansammeln, ist das eine unterstützenswerte Aktion.

Tags: , , , , , , , ,

Comments Keine Kommentare »

Über Blog-Parade.de habe ich erfahren, dass Fredi auf seinem Blog testx.ch eine Blogparade zum Thema Fotografie veranstaltet. Ich halte das für eine schöne Gelegenheit, meinen Lesern hin und wieder etwas über mich zu erzählen. Also mache ich doch gerne mit:

  • Was hast du für eine Kamera? Naja, meine Lieblings-Spiegelreflex ist die Canon EOS 50E, hin und wieder mag ich aber auch die mechanische Ricoh KR-10 Super. Außerdem nutze ich in letzter Zeit häufig meine „neue“ Minolta Hi-Matic 7SII.
  • Seit wann fotografierst du des Öfteren und hast du auch vor den digitalen Kameras fotografiert? Ich denke ich fotografiere seit etwa sechs Jahren. Meine Kameras sind allesamt analog.
  • Gehst du manchmal los, mit dem primären Ziel etwas zu fotografieren? Sicherlich, ein Fotospaziergang ist was schönes. Und Urlaub sehe ich immer auch unter dem Aspekt, dort zu fotografieren.
  • Wo hast du deine Kamera überall dabei? Seit ich die handlicherer Hi-Matic habe versuche ich sie möglichst immer dabei zu haben, zumindest wenn ich in Fotografie-Laune bin.
  • Bearbeitest du deine Fotos noch am Computer? Nachdem ich die Negative entwickelt und gescannt habe muss oft noch etwas Staub entfernt werden. Darüber hinaus mache ich das, was in einer Dunkelkammer auch einfach möglich ist: Gradationskurve anpassen, Abwedeln/Nachbelichten.
  • Wie viele Bilder hast du etwa in deinem Leben gemacht, die etwas geworden sind? Was genau soll die Frage bedeuten? Ich sehe da zwei Interpretationsmöglichkeiten: Entweder Bilder, die rein technisch gesehen „etwas geworden sind“, also weder über- noch unterbelichtet, nicht verwackelt etc.. Davon gibt es wohl inzwischen eine ganze Menge, aber ich muss zugeben dass ich darüber keinen Überblick habe. Wird sicherlich eine vierstellige Zahl sein. Die andere Auslegung der Frage würde sich dann auch Bilder beziehen, die mir gefallen, sie also subjektiv gesehen etwas geworden sind. Um ganz ehrlich zu sein: Selbst da habe ich keine konkrete Zahl, denn viele Bilder schlummern noch unbearbeitet auch meiner Festplatte, obwohl sie mir gefallen. Aber hiervon gibt es sicherlich deutlich weniger, vielleicht ein paar hundert.

Die Blogparade läuft noch bis zum 12. Juli, bisher scheinen leider noch nicht allzu viele Teilnehmer zusammen gekommen zu sein.

Tags: , , , , , , ,

Comments 4 Kommentare »

Pigeons sitting on roofs and walls in this black and white shot, taken in a backjard of the city of Karlsruhe, Germany.

Nachdem ich beim letzten Foto-Beitrag schon mit Tauben in Karlsruhe angefangen haben mache ich hier einfach gleich weiter. In diesem schwarzweiss Bild sitzen einige von ihnen auf Mauern beziehungsweise Kaminen und zusätzlich gibt es nochmal einen schwarz-weißen Blick über die Dächer der Stadt. Wie viele Tauben findet ihr dieses Mal?

Übrigens habe ich heute meine “neue” Kamera erhalten. Eine Minolta Hi-Matic 7 SII Messsucher-Kamera (Rangefinder) mit fest angebrachtem 40mm f/1.7 Rokkor-Objektiv. Die Produktion startete 1977, also ist sie vermutlich älter als ich. Das Kameragehäuse ist natürlich viel kleiner als eine Spiegelreflex, die ich gewöhnlich verwende, aber passt andererseits viel besser in meine Hand als die winzige Minox 35 :-).

Auf den ersten Blick scheint sogar alles gut zu funktionieren. Die Scharfstellung arbeitet (nachdem ich die Fenster von Staub und Fingerabdrücken gereinigt habe), der Filmtransport ist ok und die verschiedenen Blenden öffnen sich ohne Probleme. Der Belichtungs-Mechanismus arbeitet völlig mechanisch, also auch ohne Batterie, und macht ein schönes, surrendes Geräusch. Abgesehen davon ist der Kameraverschluss nahezu geräuschlos und man benötigt definitiv keine Leica, um diskret zu Fotografieren. Ich habe sogar den Belichtungsmesser ans Laufen gebracht, unter Verwendung einer 675 Zink-Luft Hörgerätebatterie. Die ursprünglich verwendeten PX675 Quecksilberbatterien werden ja zum Glück nicht mehr hergestellt, weil sie für die Umwelt und Gesundheit recht schädlich waren. Es gibt einige mögliche Alternativen, aber diese Hörgeräte-Dinger haben die ähnlichste Spannung (1,4 Volt zu 1,35 Volt). Das ist von gewisser Wichtigkeit, weil der Belichtungsmesser andere Werte ausspuckt, wenn er mit der falschen Spannung betrieben wird und somit zu Unter- oder Überbelichtungen der Negative führen würde.

Derzeit ist meine einzige Sorge, dass die Lichtdichtungen vielleicht nicht mehr intakt sein könnten. Ich werde das mit einem Testfilm ausprobieren. Hoffentlich hab ich den bis nächste Woche fertig. Ich muss endlich mal wieder frische Bilder schießen.

Dir gefallen die Bilder?

Vote for me:

coolphotoblogs.com

photoblog-community

Tag my blog:

Photoblogs.org

Tags: , , , , , , , , , , , , , ,

Comments 4 Kommentare »

Silhouettes of two flying birds (pigeons) above roof in the german city of Karlsruhe, in black and white.

Diese Aufnahme mit einem etwas spezielleren Anblick der Stadt Karlsruhe, konnte ich vom Küchenfenster eines sehr guten Freundes schießen, der zuvor hier in Bonn gewohnt hat. Ich denke es ist an der Zeit, ihm mal wieder zu schreiben.

Für mich, der ich von Tauben fasziniert bin, war der Blick aus dem besagten Fenster spektakulär. Da tummelten sich morgens unzählige Vögel. Leider hatten sich die meisten von ihnen schon zurück gezogen, bis ich meine Kamera (hier eine alte Ricoh KR-10, noch mit richtig viel Metallanteil im Gehäuse, aber schon mit Belichtungsmesser) aufgetrieben hatte. Im allgemeinen erwarte ich nämlich nicht, schon beim Frühstück Fotos zu schießen. Aber immerhin habe ich im oberen Schwarzweiß-Bild sieben Tauben identifizieren können. Findet ihr sie auch? ;-)

Dir gefallen die Bilder?

Vote for me:

coolphotoblogs.com

photoblog-community

Tag my blog:

Photoblogs.org

Tags: , , , , , , , ,

Comments 2 Kommentare »

Chalkboard in the physics building of the university in Heidelberg

Das Semester neigt sich in Bonn seinem Ende entgegen. Die letzten Wochen haben wie üblich eine verstärkte ‘Produktivität’ gezeigt. Die Studenten haben endlich angefangen zu lernen (zumindest ich konnte mich kaum einmal eher dazu aufraffen ;-) ), und ich bin froh dass ich das nicht mehr muss. Aber obwohl ich, als Tutor, nun auf der anderen Seite stehe, gibt es viel zu tun. Vorbereiten der Klausur, Proberechnen, verändern einzelner Teile von Aufgaben, damit sie deutlicher werden… vor einem Jahr hätte ich wohl nicht gedacht, dass in die Prüfungen so viel Aufwand gesteckt wird. Jetzt nachdem das getan ist hoffe ich auf gute Ergebnisse und dass möglichst viele Studenten bestehen. Ich spüre zwar nicht mehr die gleiche Aufregung, als würde mein Schein von den Ergebnissen abhängen, aber gespannt bin ich dennoch. Fällt die Prüfung gut aus zeigt es, dass wir einen guten Job beim Lehren gemacht haben. Wenn es schlecht läuft, ist das Ergebnis schwerer zu interpretieren. War die Lehre schlecht? Die Prüfung zu schwierig? Haben die Studenten nicht genug gelernt?

Das Bild habe ich in Heidelberg geschossen. Es zeigt eine Tafel in einem Gebäude der Physik der Universität. Vielleicht hätte ich acht Minuten früher dort sein sollen, dann würde die Uhr fünf vor Zwölf zeigen. Dann aber fällt mir ein, dass das Licht, das die Aufnahme ermöglicht hat, von der Sonne aus schon acht Minuten unterwegs war …

Tags: , , , , , , , , ,

Comments Keine Kommentare »

Steel sculpture in front of the physics institute in bonn, germany

Diese Bilder sind ein Gruß an meine mit-Physikstudenten an der Uni Bonn. Es handelt sich um eine Skulptur am Eingang des Physikalischen Instituts, bestehend aus verrosteten Stahlplatten. Sie ist irgendwie hässlich.

Es gibt eine Anekdote dazu, auch wenn ich nicht weiß wie viel davon wahr ist. Korrigiert mich wenn ich etwas falsches behaupte. Als der Elektronenbeschleuniger ELSA gebaut wurde musste etwas Geld für Kunst am Bau aufgewendet werden, da die Finanzierung natürlich öffentlich war. Vielleicht war dann kein Geld mehr übrig oder es lag nur an den seltsamen Gedanken, die Physikern von Zeit zu Zeit haben, in jedem Fall beauftragten sie keinen Künstler. Statt dessen sammelten sie einige Metallreste ein, schweißten den Stahl zusammen und erfanden einen Russischen Künstler. Dessen Name, D.N. Allop, hat seinen Ursprung bei (Jürgen?) Polland, über dessen Rolle in der Geschichte ich nicht viel weiß. Es gibt wohl einen Architekten diese Namens. Das Kunstwerk wurde auf den Namen Glasnost getauft, weil man so schön durchsehen kann.

Detail of the sculpture at the entrance to the physics institute

Ich denke es wäre weniger hässlich, wenn man einige Blumentöpfe daran befestigen würde. Ist es ok ein Kunstwerk zu verändern, das keine Kunst ist? Immerhin gibt es dazu keinen Künstler. Andererseits ist es vielleicht an der Zeit sich für künstlerlose Kunstwerke einzusetzen. Man läuft nicht einfach in den Louvre und malt der Mona Lisa einen Schnurbart, richtig? Warum nicht? Einerseits würde man wohl ziemlichen Ärger kriegen (allerdings auch berühmt werden), andererseits gibt es da einen moralischen Grund. Es ist nicht so, dass man Leonardo da Vinci nicht verärgern will, sondern man spürt eine gewisse Verantwortung für das Werk selbst. Wenn es keinen Erschaffer gibt, entweder gab es nie einen oder er ist nicht mehr, muss das Kunstwerk immer noch geschützt werden.

Andererseits ist es nur ein Haufen Schrott. Ich würde Blumen drauf setzen.

Tags: , , , , , , , , , , , , , , ,

Comments 1 Kommentar »