Posts Tagged “Radioteleskop”

UPDATE 2: Der Beitrag ist nun in der Mediathek von 3Sat zu finden, dazu gibt es hier einen Artikel. Sehr interessant sind auch die zusätzlichen Aufnahmen von Prof. Pavel Kroupa, in denen er über die Argumente gegen Dunkle Materie, Modifizierte Gravitation und die Auswirkungen spricht: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10. Hm… eine Möglichkeit die Videos hier einzubinden besteht offenbar leider nicht.

UPDATE: Sorry, aber der Bericht für heute Abend wurde wohl verschoben. vorausichtlich auf Freitag, den 23.10. Ich hasse diese Kurzentschlossenheiten im Fernsehen, aber das scheint üblich zu sein. Ein Freund wurde vor einem guten Jahr über seine Forschung befragt, der Bericht wurde dann ewig hin und her verschoben, so dass ich ihn schließlich verpasst habe. Aber es bleibt ja noch die Mediathek.

Die Sendung, für die letzte Woche ein Fernsehteam im Institut gedreht hat, wird offenbar schon morgen Freitag (23.10.) Abend ausgestrahlt: Auf “3Sat” in der Sendung “Nano” um 18:30 Uhr. Der Beitrag trägt den schönen Titel “Newtons unentschlossener Apfel”, es geht also um die Kontroverse, ob Dunkle Materie existiert oder eine Modifizierung der Gravitationsgesetze die bessere Alternative darstellt. Nach der  Ausstrahlung wird die Sendung auch in der 3Sat Mediathek online zu sehen sein.

Überhaupt ist 3Sat diese Woche für astronomiebegeisterte Zuschauer nur zu empfehlen. Grund ist die Themenwoche “Sternstunden - Eine Woche voller Astronomie” aus Anlass des Internationalen Jahres der Astronomie. Dafür gibt es eine Reihe Sondersendungen, in denen es dann (im Gegensatz zu “Nano” morgen Abend) wohl ausschließlich um Astronomie gehen wird.

Insbesondere möchte ich dabei auf Donnerstag Abend (den 22.10.) hinweisen. Zunächst, ebenfalls um 18:30 das “Nano Spezial” zum Thema “Reise an den Rand des Universums”. Später am Abend, von 21:00 bis 22:00 Uhr wird sich dann die 3Sat-Sendung “scrobel” mit dem Thema “Sternstunden der Weltraumforschung - Von Galileos Fernrohr zu modernen Teleskopen” beschäftigen. In beiden Sendungen werden Beiträge zu sehen sein, die ebenfalls hier am Argelander-Institut für Astronomie der Uni Bonn sowie am benachbarten Max-Planck-Institut für Radioastronomie und am Radioteleskop Effelsberg in der nahen Eifel gedreht wurden.

Ich hoffe ich finde die Zeit etwas davon zu sehen. Falls Ihr eine der Sendungen schaut würde mich eure Meinung dazu interessieren. Schreibt also ruhig einen Kommentar, und vielleicht kann ich auch die eine oder andere Frage beantworten.

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Von Heute 10 Uhr bis Samstag steht auf dem Münsterplatz hier in Bonn das “SternenZelt“. Aus Anlass des Internationalen Jahres der Astronomie (Internetional Year of Astronomy, IYA) stellen Forschungseinrichtungen unserer Region und ihre Wissenschaftler verschiedenste Aspekte der Astronomie vor und beantworten Fragen. Jeder ist eingeladen vorbei zu kommen, der Eintritt ist natürlich gratis. Ich bin heute Morgen dort (das benachbarte Max-Planck Institut für Radioastronomie hat mich für ihren Stand “rekrutiert”*), wenn ich später in der Stimmung dazu bin schreibe ich noch, wie es war.

Es gibt Stände zu den verschiedensten Theman: Zum einen natürlich das MPIfR, dann hat die Universität Bonn mindestens vier Stände (Galaxien, Kosmische Strahlung, Observatorium Hoher List und Vermessung der Erde), die Europäische Süd-Sternenwarte (ESO) ist auch vertreten, ebenso das Deutsche Museum Bonn und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Ich bin gespannt was die so alles zu bieten haben.

UPDATE: Ich war bis etwa vier Uhr dort und bin begeistert. Das zelt mag von außen etwas klein erscheinen, aber ist randvoll mit interessanten Leuten, Präsentationen und Experimenten. Es gibt zum Beispiel ein Astro-Quiz beim stand der Uni-Astronomie, riesige 3D-Bilder bei der DLR und wir bei der Radioastronomie hatten ein echtes Radioteleskop, mit dem wir die Sonne und den Fernsehsatellitetn ASTRA beobachten konnten. Außerdem ein messgerät dass Sörquellen für Radioteleskope finden kann, damit kann man eindrucksvoll vorrüber fliegende Flugzeuge erkennen: die haben nämlich einen Abstandsradar damit sie wissen wie hoch sie sind und der stört wiederum astronomische Messungen.

Es gab noch vieles mehr zu entdecken, aber das beste ist wohl, einfach einmal vorbei zu gehen. Am Samstag gibt es als Highlight das “Sternenfest” mit einem bunten Bühnenprogramm: zwischen 14 und 22 Uhr gib es Kabarret, Musik und wissenschaftliche Gespräche, letztere unter anderem mit Ranga Yogeshwar und dem Astronauten Reinhold Ewald.

*: Ähnlich wie früher Schiffsmannschaften ergänzt wurden: Sack über den Kopf, ein paar mal mit dem Knüppel drauf und erst wieder auf See zu Bewusstsein kommen lassen ;-) )

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Die Deutsche Regierung hat ja ein Banken-Rettungspaket von 500 Milliarden Euro beschlossen. Eine unglaublich hohe Summe, ein Fünftel des jährlichen Bruttoinlandsprodukts. Aber andrerseits bei einer Weltbevölkerung von 6,7 Milliarden „nur“ 75 Euro pro Mensch.

Sami fragte in seinem Blog: „Was würdet Ihr damit machen?“ Ich denke das ist mal eine interessante Frage, denn niemand wird wohl in der Lage sein, so viel Geld für sich selbst aus zu geben. Es würde jeden sofort zum Reichsten Menschen der Welt machen, weit über dem derzeitigen Milliardär Nummer Eins, Warren Buffet (mit geschätzten 62 Milliarden US$). Also werden die meisten wohl etwas der Menschheit zuträgliches mit dem Geld anstellen wollen.

Wenn ich nun also plötzlich 500 Milliarden zugesteckt bekommen würde, wohin dann damit? Da ich mich sicherlich mit so viel Geld unter dem Arm unwohl und deplaziert vorkommen würde, brächte ich es zunächst zu einer Bank. Voraus gesetzt, ich finde eine der man noch vertrauen kann. Erstmal auf ein Sparkonto damit, sagen wir bei 3 % Zinsen.
Als nächstes würde ich irgendwo in einem nahen Restaurant zu Mittag essen und dabei die derzeit in meinem Portemonnaie verbliebenen 16,85 Euro auf den Kopf hauen. Nach einer Stunde oder so wäre ich zurück bei der Bank und würde die ersten Zinsen abheben: 1,7 Millionen Euro.
Das sollte erstmal genug Geld sein, um meine weiteren Schritte zu organisieren: Heraus zu finden, wie man den Reichtum am geschickt einsetzt. Ich könnte die Welt bereisen, mich mit Experten beraten und heraus finden, wo die größte Not herrscht. Aber zwei Projekte wären sicherlich dabei:

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The radio telescope in Effelsbers, Germany

Falls Ihr euch dieses Wochenenden in der Nähe von Bonn oder der Eifel aufhaltet habt Ihr am Samstag, den 6. September zwischen 10:00 und 17:00 Uhr die beinahe einzigartige Gelegenheit, das Radioteleskop in Effelsberg zu besuchen und das Gelände tatsächlich auch zu betreten. Das Max Planck Institut für Radioastronomie in Bonn, welches das Teleskop betreibt, veranstaltet einen Tag der Offenen Tür. Das Teleskop hat einen beeindruckenden Durchmesser von 100 Metern und war damit für lange Zeit das weltweit größte voll bewegliche Radioteleskop, bis das Green Bank Teleskop gebaut wurde, welches nicht ganz rund ist und Abmessungen von 100 mal 110 Metern besitzt. Aber das Radioteleskop Effelsberg ist immer noch eines der größten Teleskope und eindeutig das größte klassische Radioteleskop Europas. Es ist einfach umwerfend unter dieser riesigen Anlage zu stehen , besonders wenn es anfängt sich zu bewegen. Außerdem befindet sich nebenan eine Station des Niederfrequenz-Radioteleskops LOFAR und am Samstag zum Tag der Offenen Tür werden zusätzlich verschiedene Vorträge von professionellen Astronomen geboten.

Für gewöhnlich sehen Besucher nur das Äußere das Geländes und können an Vorträgen im Besucherzentrum teilnehmen. Diese sind interessant und bieten die Möglichkeit Astronomen und Studenten eine Vielzahl an Fragen zur Radioastronomie zu stellen (Ich habe dort auch für ein paar Monate gearbeitet). Aber das Teleskop selbst zu besuchen ist sicherlich noch aufregender. Solche Tage der offenen Tür sind äußerst selten da sie natürlich die Arbeit und Messungen des Teleskops stören. Aber dieser Samstag ist der sechste bundesweite Astronomietag und das Max Planck Institut für Radioastronomie nimmt auch als Ort des Tages in der Initiative “Deutschland - Land der Ideen” teil. Ihnen blieb wohl nichts anderes übrig, als die Pforten wieder einmal für die Öffentlichkeit zu öffnen ;-).

Ich habe leider keine Zeit dort hin zu fahren, aber vielleicht haben ja einige von euch die Möglichkeit. Der nächste Tag der offenen Tür am Radioteleskop Effelsberg wird wohl wieder einige Jahre auf sich warten lassen. Weitere Informationen findet Ihr auf der Seite des Max Planck Instituts für Radio Astronomie. Dort gibt es auch Details zum Shuttelbus, der zweimal an diesem Tag zwischen dem Bahnhof in Bad Münstereifel und dem Radio Teleskop in Effelsberg verkehrt.

Falls Ihr das Teleskop nicht selbst besuchen könnt habt Ihr immerhin die Möglichkeit, es heute Abend im Fernsehen zu sehen. Allerdings an einer etwas unerwarteten Stelle: in der RTL Serie “Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei“. Dort wurde das Teleskop in einer Szene als Hintergrund genutzt. Vermutlich hat es ansonsten nicht viel mit der Story des Pilotfilms der neuen Staffel zu tun. Gewöhnlich sehe ich Alarm für Cobra 11 nicht, es scheint mir nur um spektakuläre Explosionen von Autos und dergleichen zu gehen (obwohl die Serie offenbar recht erfolgreich ist). Aber heute Abend (4. September) um 20:15 Uhr auf RTL werde ich wohl eine Ausnahme machen, zumindest bis irgend etwas vor dem Teleskop in die Luft geflogen ist.

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