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Es ist endlich soweit. Der Artikel über Zwerggalaxien und Dunkle Materie ist im aktuellen Heft von “Spektrum der Wissenschaft“, der deutschen Ausgabe des Scientific American, erschienen. Der Text trägt den Titel “Das Kosmologische Standardmodell auf dem Prüfstand”. Darin beschreiben mein Professor, Pavel Kroupa, und ich, wie die Satellitengalaxien der Milchstrasse zum Testen der Vorhersagen des kosmologischen Standardmodells genutzt werden und wie dabei weitere Zweifel an der Existenz der Dunklen Materie aufkommen.
Der Artikel wird sogar auf der Titelseite von SdW angekündigt, im Editorial angesprochen und ist mit ganzen 10 Seiten erfreulich umfangreich geworden.
Neues Futter für eure Feed-Reader
Um eine Diskussion zu ermöglichen hat uns Spektrum der Wissenschaft überredet, ein neues Blog zum Thema zu starten. Es trägt den Titel “The Dark Matter Crisis - The rise and fall of a cosmological hypothesis“ und wird drüben bei den SciLogs betrieben. Dort schreibt neben mir und Professor Kroupa auch Anton Ippendorf, ein Diplomstudent in unserer Arbeitsgruppe, der sich ebenfalls mit Zwerg- und Satellitengalaxien beschäftigt. Die Beiträge dort sind englisch, aber ich kann hier auch gerne Fragen in Deutsch beantworten. Momentan bereite ich für das Dunkle-Materie Blog einen Beitrag über den sogenannten Bullet Cluster vor, einen häufigen Einwand gegen alternative Gravitationstheorien wie MOND oder MOG.
Das aktuelle Heft von Spektrum der Wissenschaft ist ab heute im Handel, in Deutschland und Östereich kostet es 7,40 Euro. Die Titelstory behandelt “Die Herkunft der Sprachen Europas”, ein ebenfalls sehr spannendes Thema. Ich freue mich, dass die Zeitschrift auch geisteswissenschaftliche Themen ernst nimmt, werden diese von Naturwissenschaftlern doch häufig bloß belächelt.
Artikel auch online
Spektrum der Wissenschaft kommt bei unserem Artikel auch jenen entgegen, die das Heft nicht kaufen wollen oder den Artikel sofort ansehen möchten: Der gesamte Text ist als kostenlose PDF Datei online erhältlich.
So, ich bin jetzt mal gespannt auf die Reaktionen. Viel Spaß mit dem Text und unserem neuen Blog!
Tags: Blog, free online-article, magazine, MOG, MOND, Pavel Kroupa, Scientific American, Spektrum der Wissenschaft, Astronomen, Astronomie, Blogspezifisches, Kosmologie, Dunkle Materie, Galaxien, Gravitation, populärwissenschaftlich, Satellitengalaxien, Wissenschaft, Gezeitengalaxien
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Florian Freistetter hat die Gewinner seines UFO-Bilder Fälschwettbewerbs bekannt gegeben. Ich habe es mit meinem Foto eines vermeindlich fliegenden unbekannten Objekts immerhin auf Platz 10 geschafft. Für einen Popularitätswettbewerb mit Onlineabstimmung nicht schlecht. Und einen weiteren Vorteil hat es: der letzte Spitzenplatz erscheint als erstes.
Hier könnt ihr die Infrarotaufnahme aus der australischen Landschaft im Detail betrachten und ich erkläre, wie ich es erstellt habe. Auch wurde über das UFO in Australien in diesem Forum diskutiert, ich erhielt sogar eine Buchempfehlung zum Thema Außerirdische im Infrarotlicht sichtbar machen :-).
Nun zeigt auch Spiegel Online die Ergebnisse, also auch mein Foto! Sie nennen meinen Namen zwar als Urheber, aber gefragt, ob ich denn mit der Veröffentlichung auf ihrer Seite einverstanden sei, wurde ich vorher nicht. Ich bin es ja gewöhnt, dass meine Fotografien von Teenagern geklaut werden. Die posten sie dann auf Kwick, MySpace, Facebook und Co in sinnlosen Gästebucheinträgen. Auch manch ein unerfahrener Blogger ‘leiht’ sich die Bilder ungefragt. Aber dass auch eine so bekannte Nachrichtenseite wie Spiegel Online Bilder ohne Benachrichtigung einfach veröffentlicht finde ich schon etwas dreist. Insbesondere, da Florian ihnen offenbar die Emailadressen der Gewinner mitgeteilt hat. Sicher, ich freue mich dass mein Bild dort zu sehen ist. Aber wenigstens ein Link hierher haette drin sein müssen. Schliesslich belustigen die ihre Leser mit den Bildern. Aber nicht einmal das Blog des Veranstalters bekam von SpOn von Anfang an einen Link zugestanden. Inzwischen wurde wenigstens das korrigiert.
UPDATE (18:05): Email an Spiegel Online (mal sehen ob es eine Reaktion gibt).
Sehr geehrtes Spiegel Online Team,
Ich bin Urheber des ersten Bildes in der UFO-Faelschungs Fotostrecke (Platz 10). Es ueberraschte mich, als ich vor einigen Stunden mein Bild auf Spiegel Online fand, ohne zuvor darueber informiert worden zu sein. Ich haette erwartet, dass Sie als fuehrendes Nachrichtenmagazin mehr Wert auf die Beruecksichtigung der Urheberrechte der von Ihnen veroeffentlichten Bilder legen. Dieser haette ich dankend zugestimmt, allerdings mit einer Bitte.
Diese Bitte moechte ich nun nachtraeglich aeussern: Waere es moeglich bei meinem Foto einen Link zu meinem Blog, bzw. dem sich mit den Ufofaelschungen befassenden Beitrag zu setzen (http://8minutesold.com/?p=190&langswitch_lang=de)? Schliesslich profitiert Spiegel Online hier von meiner Arbeit. Da ist es, denke ich, nur angebracht, dass ich auch etwas davon habe, und wenn es nur ein paar interessierte Besucher sind.
Sollte dies nicht machbar sein, wuerde ich mich zumindest freuen, wenn Sie mir erklaeren koennten:
- Warum Sie nicht zunaechst um die Einwilligung zur Veroeffentlichung gebeten haben, obwohl der Veranstalter des Wettbewerbs, Florian Freistetter, ihnen sogar die Emailadressen der Gewinner hat zukommen lassen.
- Wieso eine im Internet uebliche Verlinkung zum Urheber nicht moeglich ist.
Mit freundlichen Gruessen,
Marcel Pawlowski
UPDATE (18:35): Hui, die Antwort kam prompt und war sehr freundlich (sogar noch vor der automatischen Bestaetigung des Leserbriefs!). Sie entschuldigen sich fuer den “holprigen Verlauf”. Lag wohl am Zeitdruck. Sowas habe ich mir schon gedacht, wenn ich auch finde dass man zur Not halt mal etwas angsamer machen koennte, und dafuer korrkter. Naja, zumindest ist eine Verlinkung ist offenbar in der Caption des Bildes moeglich. Das ist schoen. Damit ist diese Sache erledigt, denke ich.
Tags: Blog, blogger, Spiegel Online, ufo community, UFOs, Blogspezifisches, Faelschungen, Bilder, Persönliches, Bilderklau
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Ich bin platt. Seit ein paar Tagen plagt mich eine hartnäckige Erkältung, an Arbeit ist nicht zu denken und private Vergnügungen wie Fotos bearbeiten sind erst recht nicht drin. Inzwischen geht es etwas besser, aber lange halte ich mich nicht am Rechner. Hinzu kommen Gedanken an das Erdbeben in Chile. Für die Stärke (8,8 nach Richter) scheint es noch recht glimpflich verlaufen zu sein. Das hilft natürlich leider nicht den Hunderten Toten und ungezählten obdachlos Gewordenen. Das Land mag weit weg sein, doch die Welt ist klein und Chile hat gefühlt eine der größten Astronomen-Dichten der Welt. So kommt es auch, dass ich an einige Bekannte und Freunde in Chile denken muss und hoffe, dass es allen gut geht. Von einigen weiß ich bereits, dass sie wohlauf sind, zum Beispiel Andreas aus unserer Arbeitsgruppe, der erst letzte Woche nach Chile geflogen ist. Seine Erlebnisse in Santiago währen und nach dem Beben beschreibt er in seinem Blog. Von anderen habe ich leider noch nichts gehört, die Verbindungen nach Conception sind offenbar noch immer gestört, chilenische Websites lassen sich nicht aufrufen.
Chile ist bei Astronomen so beliebt, weil es im Land hervorragende Gegenden für Beobachtungen gibt. Regionen, die sehr hoch liegen und gleichzeitig sehr trocken sind eignen sich besonders als Standorte für Teleskope: Die dünne Atmosphäre und wenig Wasserdampf führen zu besten Sichtverhältnissen mit nur wenigen Störungen. Die Observatorien, zumindest jene der Europäischen Südsternenwarte ESO, sind offenbar unbeschädigt geblieben, auch weil viele recht weite vom Epizentrum entfernt liegen. Astronomische Beobachtungspläne werden aber sicher durcheinander geworfen, schon alleine wegen der Reiseschwierigkeiten. Gut dass ich Theoretiker und kein Beobachter bin …
Für jene, denen das was sagt: Paranal, APEX und ALMA sind gut auf, La Silla hatte einen Stromausfall. Von den andere Einrichtungen konnte ich online nichts in Erfahrung bringen.
Tags: ALMA, APEX, Blog, Chile, Conception, ESO, Paranal, Santiago, Astronomen, Astronomie, Erdbeben, Teleskop
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Ich mag es Kommentare zu meinen Artikeln zu bekommen. Vermutlich gilt das für jeden Blogger. Ehrlich gesagt denke ich, dass wohl alle Menschen gerne ein Feedback auf ihre Ideen, Gedanken und Geschichten erhalten. Wir sind nun einmal soziale, kommunikative Wesen.
Kritische Kommentare sind mir auch ausgesprochen willkommen. Da mag ich mich etwas von anderen unterscheiden, insbesondere in der Fotoblogszene haben einige wohl Probleme damit, wenn nicht alles gleich in den Himmel gelobt wird. Ich beschreibe gerne, was mir an einem meiner Bilder gefällt, aber erwähne häufig auch selbst Dinge, die ich hätte besser machen können. Das gleiche gilt für euch Leser, wenn euch etwas missfällt, nur raus mit der Sprache. Gerade weil jeder seinen eigenen Geschmack hat. Auch wenn ich eure Auffassung nicht teilen mag, ist sie doch legitim, finde ich.
Nun, was ich hingegen gar nicht leiden kann ist Spam. Der offensichtliche wird ohnehin automatisch ausgefiltert. Aber da gibt es noch diese andere Form. Echte Leute, die Kommentare schreiben die tatsächlich auf meinen Beitrag eingehen. Dann aber haben sie manchmal komische Namen, wie “Brustvergrößerung” oder “Billige Medikamente”. Und sie geben einen Link zu offensichtlich kommerziellen Seiten ein. Manchmal tragen sie sogar normale Namen, aber verlinken dennoch zu derartigen Seiten. So hatte ich auch schon einige Kommentare mit Links zu Esoterikshops, die sich zum teil sogar kritisch über das äußerten, was dann auf ihrer Seite vertrieben wurde. Offenbar von Schlagwörtern in meinen Texten angezogen.
Darum habe ich beschlossen, hier einmal aufzuführen wie ich mit derartigen Kommentaren umgehe. So könnten die Spammer wenigstens theoretisch Bescheid wissen (Sicher, sie werden das hier nicht lesen und ich nerve wohl nur meine lieben, regelmäßig kommentierenden Leser. Sorry dafür.):
- Falls dem Kommentar Substanz fehlt und Name sowie Link offenbar kommerziell sind: Und tschüss.
- Falls der Kommentar tatsächlich Sinn macht und Andere interessieren könnte, aber Name und Link nicht akzeptabel sind: Vielleicht ändere ich den Namen und lösche den Link. Vielleicht fliegt der Kommentar auch ganz raus, Kommt dann ganz auf meine Stimmung an. (Ja, ich kann endlich ein kleiner, unberechenbarer Despot sein
)
- Falls der Kommentar gut ist und ihr einen Namen tragt, den euch Mutter euch tatsächlich gegeben haben könnte, der Link aber kommerziell ist: Der Link fliegt raus, ansonsten: willkommen. (Übrigens bringen Einmal-Kommentare nichts, da sie auch Nofollow stehen. Helfen euch also nicht bei eurer Suchmaschienenoptimierung.)
Im Gegensatz dazu sind Links meiner ehrlichen, regelmäßigen Leser auf do-follow gesetzt.
So, jetzt kann keiner mehr behaupten ich hätte es ihnen nicht klar gesagt.
Übrigens: Diese ganze Suchmaschienenoptimierung / Search Engine Optimization / SEO macht mich wahnsinnig. Ich meine, wie können so viele Leute ernsthaft denken online Geld verdienen zu können indem sie anderen Erzählen wie man online Geld verdient, indem man ein Blog zum Thema “Geld verdienen online” aufmacht. Selbst große Medienkonzerne schaffen es doch kaum, im Web Einnahmen zu erzielen. Gebt es doch einfach auf und ruiniert nicht meine Nerven und das Internet mit eurem Müll.
PS: Hat jemand Interesse am Turiner Grabtuch oder sowas. Diesen Kommentar von einem gewissen Anthony verstehe ich ehrlich gesagt nicht so wirklich. Vielleicht kann ich als Vermittler ja etwas mitverdienen?
Tags: Blog, blogger, search engine optimization, seo, spam, Blogspezifisches, Kommentare, Fotoblogs
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Ja, ich weiß, das Blog setzt allmählich Staub an. Der Grund ist, neben einer Woche Flitterwochen (heißt das dann Flitterwoche?), dass ich meine Diplomarbeit bis Ende September fertig bekommen muss. Denn wenn ich später abgebe muss ich die 500 Euro Studiengebühren für das gesamte Semester zahlen. ob ich was davon hätte oder nicht (hätte ich nicht). Daher habe ich momentan für absolut nichts anderes als meine Arbeit Zeit.
Wenn ich euch fehle, könnt Ihr euch dafür am Sonntag bei den Verursachern meiner momentanen Blog-Abwesenheit, CDU und FDP, entsprechend bedanken.
Übermorgen ist mein Diplomkolloquium, der Probevortrag heute war wohl in Ordnung. Jetzt muss noch die Arbeit fertig werden …
Bis demnächst.
Tags: Blog, Blogspezifisches, Wahl, Frankreich, Physik
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Ich hab einen rasanten Anstieg der Besucherzahlen zu verzeichnen. Muss vor wenigen Stunden begonnen haben, heute Morgen war noch alles beim alten. Im Mittel besuchen mich am Tag 30 bis 60 Leute, aber heute sind es schon 291 und es werden immer mehr. Damit ist der heutige Tag bereits der geschäftigste Tag meines Blogs überhaupt und es ist gerade erst Mittag.
Ich denke ich kann auch die Herkunft und Vorgeschichte zurückverfolgen. Gestern Abend hat das Blog “The Little Things” meine “Pareidolia-Studie, die Liste” in einem Artikel erwähnt. Bei dem ging es naheliegenderweise um Sichtungen von Jesus und der Jungfrau Maria. Aber von dort selbst kommen eigentlich keine Besucher. Vielmehr muss wohl jemand von spiritdaily.com (Wie schonmal erwähnt, ich verlinke solche Seiten nicht) den Link dort entdeckt haben. Jetzt bin ich zumindest oben (mittlere Spalte) auf dieser Seite verlinkt und die Liste bekommt hunderte von Besuchern.
Warum sollten denn mehr Besucher etwas schlechtes sein, fragt Ihr vielleicht. Zunächst einmal bin ich nicht hier, um möglichst viele Leute anzuziehen. Ich bin voll und ganz mit den 30 Besuchern am Tag zufrieden. Natürlich ist es schön zu sehen wenn Leute Interesse an dem was ich schreibe haben. Aber ich habe halt auch gerne eine gewisse Besucher-Qualität. Und diese Seite, spiritdaily.com, ist eine katholische Linksammlung mit einigen wirklich seltsamen Ansichten. PZ Myers sagte darüber:
Spirit Daily is one of the best places to go if you want to see spiritual wackaloonery — they glean the web for the craziest stuff.
Super, jetzt stehe ich inmitten des verrücktesten Zeugs im Internet.
Immerhin erwähnen sie, dass mein Blog skeptisch ist. Aber was nutzt das, die Besucher sind es wohl nicht und ich befürchte, dass die meisten mich auch falsch einschätzen. Und was am schlimmsten ist: nur vier Zeilen unter dem Link zu mir ist einer zu einem Artikel von Gingi Edmonsd (auf christiannewswire.com) über einen tragischen Flugzeugabsturz, bei dem fast die gesamte Familie eines Abtreibungs-Klinik Betreibers ums Leben kam. Ihr könnt euch wohl denken wie der Artikel aussieht, insbesondere weil die Autorin eine mit Wahnvorstellungen behaftete, über-religiöse, Pro Life Unterstützerin zu sein scheint. Ich finde gar keine Worte für meine Abscheu vor diesen ekelhaften Text, darum verweise ich einfach auf den (englischen) Kommentar von PZ.
Tja, was denkt Ihr? Ich könnte ja protestieren dort verlinkt zu werden und fordern, dass der Link entfernt wird. Aber es ist deren Recht, auf mich zu verweisen und ich bin absolut gegen Zensur. Ich will schließlich auch Links schalten können, auch wenn der Verlinkte vielleicht andere Ansichten hat. So hoffe ich also, dass einige der Besucher vielleicht zum Nachdenken angeregt werden und erkennen, wie lächerlich diese ganzen angeblichen Erscheinungen eigentlich sind.
Übrigens: inzwischen waren fast 500 da.
Tags: Blog, Blogspezifisches, Christen, Jesus, Religion, Traffic, Jungfrau Maria
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Großartig, die Arbeit hat in den letzten Wochen natürlich nicht auf ich gewartet. Jetzt muss ich mich erstmal unter dem Berg heraus wühlen um etwas Zeit zum regelmäßigeren Bloggen zu finden. Ich habe nicht einmal mehr Kommentare auf all den tollen Blogs in meinem Feedreader abgegeben. Und für ein paar Fotoblogs muss ich bei den Photoblogawards auch noch stimmen. Sorry, aber Ihr müsst wohl noch geduldig mit mir sein.
Ich werde dieses Wochenende nach München fahren. Der Grund: es laufen dort gerade zwei sehr interessante Fotoausstellungen: “Democratic Camera” im Haus der Kunst zeigt Arbeiten von William Egglestone. Er wird ja oft als der Künstler genannt, der die Farbfotografie kunstfähig gemacht hat. Und dann ist da noch die Ausstellung “Magnum’s First” mit Fotografien von Leuten wie HCB und Robert Capa. Darüber hinaus hoffe ich noch etwas Zeit für ein oder zwei weitere Ausstellungen zu finden, aber die zwei sind uns die wichtigsten. Soviel also zu “fern” und “passiv”.
Wenn ich schon eine andere Stadt besuche dann versuche ich natürlich auch Bilder zu machen. Das wäre dann also der “fern” und “aktiv” Teil. Ich hab zwar München schonmal gesehen, aber das ist ewig her, damals hab ich nicht wirklich fotografiert und war aus anderen Gründen in der Stadt. Wodurch ich viel Zeit im Deutschen Museum verbracht habe. Es ist toll da, aber so umfangreich dass man gar nicht mehr raus kommt. Bleibt also als “Schlechtwetterplan” im Hinterkopf .
Für jene, die gerne fantastische Kunstfotografie betrachten, vielleicht gerne Tee trinken, und nahe Bonn weilen müssen: Julia zeigt noch bis Ende des Monats 15 ihrer Schwarz-Weiß Abzüge in der Teestube im Teehaus Gschwendner in Bonn. Ihre Serie “Versteckt - Entdecken” zeigt Fotos aus Paris und anderen Teilen Frankreichs, Bilder, in denen stets etwas verborgen ist, aber auch entdeckt werden kann, wie zum Beispiel der Eiffelturm oder Notre Dame. Ihr könnt natürlich auch online einen Blick darauf werfen und dort auch weitere Informationen zur Ausstellung finden.
Tags: Blog, magnum, Photoblogawards, Schwarzweiß, Bonn, Farbfotografie, Ausstellung, Deutschland, München, Fotografie
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Dieser nervige Virus hält mich jetzt seit zwei Wochen auf: zunächst eine als Krankenpfleger, und jetzt hat er mich selbst erwischt. Hoffe in den nächsten Tagen wieder auf die Beine zu kommen. In der Zwischenzeit möchte ich euch auf ein neues Blog hinweisen, das Kritik an religiösen Fundis mittels Fotos ausdrückt, sozusagen:
god hates protesters
Vermutlich der effektivste Weg, auf die Lächerlichkeit dieser Leute hinzuweisen. Ich würde mich ja gerne daran beteiligen, aber “leider” gibt es in Deutschland wohl nicht so viele Schilder schwingende Christliche Protestierer. Einerseits schade, aber andererseits ist es besser so.
*: Einer von diesen alten, analogen …
Tags: Blog, Gott
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