
Ich weiß nicht warum stürzende Linien so verpönt sind. Mir gefallen sie, wenn auch nicht unbedingt in jedem Bild. Etwas perspektivische Verzerrung kann durchaus zur Komposition beitragen, anstatt zu stören. Wie zum Beispiel bei diesem Foto. Es zeigt die Grande Arche in La Defence, Paris. Dieses Gebäude / Monument ist riesig. Es ist schwierig, Größe in einem Bild zu transportieren, aber ich denke die Verzerrung hilft. Sie betont die Froschperspektive. Wenn das Gebäude flach liegen würde und alle Linien parallel verliefen, wäre dieser Effekt verloren.
Der Stadtteil La Defence ist recht interessant für (Architektur-) Fotografie. Die Bilder die dort entstehen sind vielleicht nicht jene, die einem, wenn man Paris hört, sofort einfallen würden. Keine schmalen Gassen mit Cafes an der Ecke, alte Gebäude oder klassische Monumente, sondern Wolkenkratzer. Die Arche ist gewissermaßen das Zentrum, aber es gibt auch andere interessante Motive. Also werden hier in Zukunft sicher noch ein paar schwarz-weiß Bilder auftauchen.






























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Die Perspektive ist atemberaubend. Man wird auf den ersten Blick von der Größe des Monuments “erschlagen”.
Echt klasse!
I agree that the distorted perspective is what makes this photo work. Sometimes too much adherence to the standards of “good photography” can take the interest out of a photo.
Marc´s last blog post: A "dots" Christmas card tutorial