Endlich ist das erledigt :-):
Insgesamt habe ich 100 Fälle christlicher Pareidolie aufgelistet, in denen entweder Jesus Christus oder die Jungfrau Maria gesehen wurden. Ich analysiere diese nun ausführlicher und will dabei unter Anderem feststellen, ob meine zuvor erwähnte, vage Theorie von den Fakten unterstützt wird.

Langzeitentwicklung und Verhältnisse

Geht der Trend zum Zweit-Jesus?

Evolution of the Jesus and Virgin Mary sightings (Pareidolia) during the last years

Ok, ich muss zugeben dass ich hier etwas unsauber arbeite. Ich sollte die Datenpunkte nicht mit Linien verbinden und die 2008-Zahlen gehören nicht in den Graph, weil das Jahr noch nicht vorüber ist. Und außerdem sollte ich natürlich Fehlerbalken angeben, damit man die Unsicherheiten abschätzen kann. Allerdings weiß ich auch nicht, wie viele systematische Fehler es vielleicht in der Datenauswahl gibt, also akzeptieren wir das erst einmal für den Moment.
Sehen wir uns zunächst die allgemeinen, prozentuale Sichtungshäufigkeiten an. Von den 100 Ereignissen in der Auswahl an Pareidolien beinhalten 67 Jesus und 37 die Jungfrau Maria, in manchen Fällen wurden also beide gesehen. Jesus wird also etwa doppelt so häuifig in irgend etwas entdeckt wie Maria. Ist das für jedes Jahr so oder gibt es einen Trend in den Daten? Wenn man den Graph betrachtet sieht man, dass es

tatsächlich eine sichtbare Tendenz gibt: bis dieses Jahr hat der Anteil an Jungfrau Maria Sichtungen stetig zugenommen und die Jesus-Sichtungen sind leicht zurück gegangen. Um die Zahlen vergleichbarer zu machen stehen unten die gerundeten Prozentwerte für gesehene Jesuse (wie heißt der Plural von dem Kerl?) und Jungfrauen für jedes Jahr. (Sie addieren sich schon mal auf über 100% weil manchmal beide gleichzeitig gesehen werden.):

Jahr Jesus Jungfrau Maria
2008 80% 20%
2007 45% 65%
2006 60% 45%
2005 80% 25%
2004 und Früher 60% 40%
Insgesamt 65% 35%

Jungfrau Maria wurde in den letzten Jahren immer häufiger gesehen, doch 2008 fällt sie abrupt ab. Das Jahr ist natürlich noch nicht vorbei, vielleicht andert sich dieser vorläufige Trend noch. Aber es scheint, als ob wir wieder ein Jesus-Dominiertes Jahr hätten. Mir fällt ehrlch gesagt keine Erklärung für dieses Verhalten ein, vielleicht sind es ja bloß statistische Effekte oder meine Auswahl ist irgendwie beeinflusst. (Bitte schreibt einen Kommentar wenn ihr eine bessere Erklärung habt!)

Monats-Abhängigkeit

Ist Jesus Saisonarbeiter?

Month dependency of pareidolia sightings of Jesus and the Virgin Mary in the years 2004 to 2007

Eine andere Idee ist, dass die Häufigkeit der Sichtungen mit der Jahreszeit moduliert sein könnte. Man könnte ein Maximum in der Weihnachtszeit erwarten und vielleicht ein weiteres gegen Ostern (dann wohl nur Jesus). Letzteres ist aber wohl verschmierter, da das Datum, an dem Ostern gefeiert wird von Jahr zu Jahr etwas anders fällt. Die Ereignisse aus 2008 müssen in folgenden von der Analyse ausgeschlossen werden, weil das Jahr noch nicht vorbei ist und im September, Oktober, November und Dezember weitere Sichtungen hinzu kommen werden. Möglicherweise werde ich die Analyse dann im Januar nächsten Jahres noch einmal wiederholen.
Für die Jahre 2004 bis 2007 habe ich Berichte über 63 Erscheinungen gefunden. Ich werde nicht zwischen Jesus und der Jungfrau Maria unterscheiden da dies die ohnehin geringen Zahl an Datenpunkten weiter verkleinern würde. (Andererseits sind 63 unabhängige Daten für einen Astronomen schon eine wahnsinnige Menge ;-).) Wenn man eine gleichförmige Verteilung über alle Monate annimmt, sollte man 5,25 Sichtungen pro Monat erwarten können, dabei ist der Statistische Standardfehler die Wurzel hieraus. Innerhalb eines Sigmas von circa 2,3 sollte also pro Monat über 3 bis 7,5 Sichtungen berichtet werden. Die meisten Monate liegen auch gut in diesem Bereich, nur Juli (keine), August (12 Sichtungen) und November (9 Sichtungen) zeigen Abweichungen. Ich gehe allerdings nicht davon aus, dass diese sonderlich bedeutsam sind: der Ein-Sigma-Fehler besagt ja bloß, dass, unter der Annahme einer Normalverteilung, die Wahrscheinlichkeit innerhalb der angegebenen Grenzen zu liegen bei ungefähr 68 Prozent liegt. Also mit 32 % außerhalb. Foöglich kann man davon ausgehen, dass von den 12 Monaten etwa vier Abweichungen zeigen, drei sind da auch in Ordnung. Des weiteren würden die Null Sichtungen im Juli von den neun im Juli diesen Jahres wieder wett gemacht, wenn man die Daten von 2008 hinzu ziehen könnte. Dennoch scheint es einen leichten Anstieg zum Ende des Jahres hin zu geben, ich bin gespannt wie sich das in den nächsten Monaten entwickelt.

Der Anstieg in der Mitte des Jahres, im August, ist für sich genommen recht signifikant (über 99%). Es könnte mit einem Sommerloch-Effekt zu tun haben, vielleicht haben die Medien da einfach nichts besseres zu berichten. Aber ohne weitergehende Erfahrung mit internationalen Sommerlöchern (gibt es die auch wo anders?) kann ich das nicht einschätzen. Vielleicht führt auch die erhöhte Sonneneinstrahlung dazu, dass manche Hirne mehr Fehlfunktionen bauen. Ich bin mir zumindest keines christlichen Feiertages in dieser Zeit bewusst, dessen Bedeutung die von Weihnachten oder Ostern übertreffen würde. Und wenn man die 12 Sichtungen im August mit den Null Ereignissen im Juli kombiniert, ist die Zahl wieder im erwarteten Bereich. Ich denke es handelt sich folglich eher um ein Artefakt in den Daten.

Material- und Textur-Abhängigkeit

Warum können die Jesus nicht einfach essen?

Typ Jesus Jungfrau Maria Summe
Essen 21 8 29
Holz 10 8 18
Dreck 6 5 11
Licht 6 4 10
Wand 4 4 8
Stein 6 2 8
Bild 7 0 7
Haustier 4 1 5
Glass 1 3 4
Boden 1 0 1
Andere 5 4 9

Die Daten zeigen offenbar keine starke Tendenz wo Jesus oder Maria gesehen werden, berücksichtigt man, dass Jesus im Durchschnitt doppelt so häufig gesehen wird wie die Jungfrau. Es gibt allerdings eine Ausnahme: Nur Jesus wird in bildgebenden Verfahren wie Röntgen- oder Ultraschallbildern gesehen (7 Mal im vergleich zu kein Mal).
Interessanter ist, wo die Pareidolie-Erscheinungen m Allgemeinen auftreten. Am häufigsten in Nahrung (29 Mal), gefolgt von Holz und Bäumen (18 Mal), dann kommen Dreck (11 Mal), Licht (10 Mal) sowie auf Wänden und Felsen/Steinen (je 8 Mal). Was das Essen betrifft, werden scheinbar herzhafte, Salzige Speisen für Erscheinungen von Jesus oder Maria bevorzugt, wie zum Beispiel einem Käsetoast oder Kartoffelchips. Aber auch in Süßigkeiten werden Jesus und die Jungfrau gesehen.

Die anfängliche Theorie war ja, dass Jesus häufiger in Fluffigen Dingen und die Jungfrau Maria in eher fließenden Strukturen gesehen werden. Dies wird von den Daten bestätigt, wie die folgende Tabelle zeigt. Erscheinungen, bei denen die Textur nicht eindeutig bestimmt werden konnte, weil beispielsweise kein oder nur ein unzureichendes Bild vorhanden ist wurden ausgeschlossen. Dies betraf 14 Pareidolie Erscheinungen.

Textur Jesus Jungfrau Maria
Fluffy 43 (75%) 11 (30%)
Flowing 13 (25%) 23 (70%)

Dies zeigt deutlich, dass Jesus eher in fluffigen Strukturen erkannt wird als in glatten, fließenden (Etwa drei mal Häufiger). Das Verhältnis ist bei seiner Mutti, der Jungfrau Maria, ungefär umgekehrt, sie wurde mehr als doppelt so häufig in zusammen hängenderen, fließenden Texturen entdeckt als in unterbrochenen, fluffigen. Dies unterstützt meine Erwartung, dass die üblichen bildlichen Darstellungen der Beiden etwas damit zu tun haben, an welchen Orten sie gesehen werden. Maria wird häufig mit einem Kopftuch dargestellt und folglich auf/in glatten, fließenden Texturen mit wenigen großflächigen, ähnlichen Bereichen gesehen. Jesus hingegen hat eher wirres Haar und einen Bart, was sich in unterbrochenen und raueren Strukturen eher wieder findet, die aus vielen verschiedenen kleineren Flecken bestehen.

Herkunft

Wo lebt Jesus heute?

Map showing where Jesus and the Virgin Mary appear how often in the US, by State

Betrachtet man, wo über die Erscheinungen berichtet wird, so zeigt sich, dass die meisten in den USA auftauchen. Nur insgesamt 16 sind aus anderen Ländern, davon vier aus Großbritannien (nur Jesus, nicht verwunderlich da es dort ja viele Protestanten gibt), zwei aus Australien, und je eine christliche Pareidolie aus Kolumbien, Deutschland, den Philippinen, Neuseeland, der Schweiz, Kanada, Rumänien, Mexiko, Ghana und Moldawien. Die Daten sind alleding sehr stark durch einen Auswaheffekt beeinflusst, da ich nur nach Englisch sprachigen Berichten gesucht habe. Dennoch denke ich, die Vereinigten Staaten sind besonders „begabt“ war religiöse Pareidolie betrifft.

Innerhalb der USA ist die Verteilung auch stark zentriert. Viele Staaten haben nur eine oder Zwei Erscheinungen von Jesus oder Maria: Colorado, Indiana, North Carolina, New Mexico, Nebraska, Maine, Wisconsin, Columbia, Massachusetts, New Jersey, Kansan, Georgia, Missouri, Michigan, Idaho, Oklahoma, Tennessee, Connecticut und Virginia. Ich habe je drei für Ohio, Arizona, Illinois und Pennsylvania gefunden. Die Top-Drei Staaten liegen weit von diese geringen Zahlen entfernt (aber interessanter Weise dicht beisammen), es sind:

  • Platz Drei: Kalifornien mit insgesamt 13 Sichtungen
  • Platz Zwei: Texas mit insgesamt 15 Sichtungen
  • Und der “Gewinner”: Florida mit 16 Sichtungen

Warum sind dies dir drei Top-Pareidolie Staaten? Möglicherweise aus dem schon zuvor genannten Grund: die liegen alle im Süden und die Menschen dort bekommen zu viel Sonne ab. Aber natürlich müssen vor allem die Bevölkerungszahlen der US-Staaten berücksichtigt werden. Dabei zeigt sich, das diese drei zu den vier Bevölkerungsreichsten Staaten der USA gehören. Verglicht einfach die Karte mit dieser hier.

Die Verteilung auf Jesus und die Jungfrau Maria in diesen drei Staaten folgt auch einem eindeutigen Trend (Doppel-Sichtungen werden auch doppelt gezählt, je einmal für Jesus und seine Mutti):

  • Kalifornien: Jesus 4, Jungfrau Maria 9
  • Texas: Jesus 9, Jungfrau Maria 6
  • Florida: Jesus 13, Jungfrau Maria 5

Texas zeigt eine mehr oder weniger gleichmäßige Verteilung, aber Kaliforniern hat eindeutig mehr Jungfrau-Maria Erscheinungen und Florida sieht Jesus sehr viel lieber als der Durchschnitt. Dies ist nicht unerwartet, wie Julia von ForeignLight mir aufgezeigt hat. In Kalifornien gibt es mehr Katholiken (der Staat hat die größte Römisch-Katholische Bevölkerung der USA) die eine innigere Beziehung zur Jungfrau Maria haben und in Florida gibt es mehr Protestanten (40% der Bevölkerung im Gegensatz zu 26% Katholiken laut Wikipedia) die Jesus Verehren. Die Bevölkerung in Texas ist recht gemischt, mit vielen Evangelikalen Protestanten aber auch einer großen Zahl Römisch-Katholischen Gläubigen. Die Zahlen sind laut Wikipedia 32,5 % Protestanten, 21 % Katholiken. (Folglich ist das Verhältnis genau gleich dem von Jesus zu Jungfrau Maria Erscheinungen!). Ich denke es ist ein sehr schönes und spannendes Ergebnis zu sehen, wie einfach die Bevölkerungszusammensetzung und die Sichtungen korrelieren. Und das, obwohl nur relativ wenige Ereignisse betrachtet werden konnten.

Was lernen wir daraus?

Und wie kann ich nun Geld mit dem Mist machen?

Wie versprochen lege ich jetzt noch dar, wo man suchen Sollte, um das Gesicht von Jesus oder der Jungfrau Maria irgendwo zu sehen (und dass dann gewinnbringend zu verkaufen ;-) ). Ich denke der viel versprechendste Ort ist der Klassiker: Essen (vor allem so etwas wie ein (Käse-) Toast). Ich erkläre warum.

Christliche Pareidolien werden offensichtlich häufig in Nahrungsmitteln gefunden, insbesondere Gebackenem, Frittiertem oder Getoastetem. Ich denke ein Grund ist, dass Menschen häufig essen und während sie dies tun haben sie Zeit, sich die Dinge an zu sehen die sie da auf dem Teller liegen haben. Außerdem haben Christen eine besondere Beziehung zu Brot (und Fisch, somit ist ein Jesus gesehen in einem Fischstäbchen leicht erklärbar).
Des weiteren, und im Gegensatz zu fixierten Objekten wie Wänden oder Bäumen, kann man bei Nahrung einfach die Perspektive ändern. Eine Erscheinung der Jungfrau Maria oder Jesus’ müsste auf einer Mauer aufrecht sein, ein Toast hingegen kann gedreht und gewendet werden, man kann ich von verschiedenen Richtungen betrachten und er hat sogar zwei Seiten zum ansehen! Außerdem ist eine Scheibe Toastbrot eine kleine, begrenzte Fläche, man wird also nicht abgelenkt und muss nur kleine Jesus ähnelnde Strukturen finden. Auf einer Wand muss die Erscheinung hingegen groß genug sein, damit Passanten sie auch aus ein paar Metern Entfernung sehen können. Ich würde sogar behaupten dass es insgesamt mehr Toast als geeignete Wände gibt.
Die Lichtbedingungen Draußen ändern sich im Laufe eines Tages ständig und des weiteren im Verlauf eines Jahres. Wenn nun Jesus Gesicht oder das von Maria irgendwo gesehen werden, kann dies eine Stunde später durch einen anderen Schattenverlauf wieder verschwunden sein. Beim Essen sind die Lichtverhältnisse konstanter, meine ich.
Und das beste an Essen im allgemeinen und Toast im Besonderen: Wenn man eine besonders Überzeugende Darstellung einer Religiösen Figur findet, so ist ein Toast einfach zu verkaufen, eine Wand in einer Chicagoer Unterführung hingegen nicht und ein Haustier möchte manch einer dafür auch nicht weg geben (zumal dies über eBay nicht mögliche ist). Warum also nicht mit dem einfachsten begnügen. Na gut, es mag nicht sonderlich extravagant sein, aber wenn man auf die Christliche Verbindung zum Brot hindeutet ist es sicherlich überzeugender, als erklären zu müssen, was schmeichelhaft daran ist, die Jungfrau Maria in einem Schimmelfleck zu sehen. Und warum sollte Jesus / Maria nur auf einem Toast auftauchen?

Enden will ich mit dem Hinweis auf einen weiteren Ansatz bezüglich religiöser Toast-Erscheinungen.


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9 Antworten zu “Studie Christlicher Pareidolie (Teil III): Die Analyse”
  1. Hello again peoples, I am Chimbley and this is the Carnival of the Godless #104 or, as I like to call it, Carnival of the Chimbley #1 « Homosecular Gaytheist (and friends!) sagt:

    [...] Minutes Old presents Christian Pareidolia Study (Part III): The Analysis posted at Eight Minutes [...]

  2. Connie Maifeld sagt:

    I was doing a serious search for pardiodolia sites in New Mexico when I ran across your site. What a riot! I was drawn in by the obvious inverse correlation of Jesus’ popularity to Mary’s, and continued because I ws so amused. Good show!

  3. Allen Linville sagt:

    My brother’s blog (Dr. Jim’s) directed me to your site. Verrry interesting (use a German accent). Could the fact that Jesus is seen in food more often than elsewhere be linked to a closet Catholic inclination instead of a more Protestant outlook?

  4. Daniel Kriegman sagt:

    Did you notice that your Jesus/Mary graph made a Jesus Fish! It’s a miracle! Quick, build a shrine!

  5. Marcel sagt:

    OMG, I have not noticed that before! But you are right, they make a fish. It’s a sign! I was such an ignorant atheist. Now I see the truth.
    But then: It’s so typical for scientists to believe in their graphs, like they were idols of their “religion of facts” ;-)

  6. Anthony sagt:

    Hello…

    I have the shroud of Turin, and something that looks like a prophetic turban wearing figure holding a finger up to the sky, there is also a pipe “smoking pipe” or the Hebrew letter yod, and an ape apparently. It appeared on a piece of paper to remove the grease from your face, my friend was handing them out, I was COMPELLED to take one, interestingly enough at the time I had been taking a shot glass full of olive oil with me to hydrate my skin when I bathed, I think, if this is from God, God wants me to sell it, so I can eat well. Kinda serious, Have a witness, we would both do polygraph, It appeared in 2009 I have the date written down and its in an envelope on my Torah… Ummm, if anyone can help me sell it I would be more than happy to split the profits…. Will Photo, it’s amazing-ish

  7. Marcel sagt:

    Ummm… ok Anthony. Did you sell it by now?

  8. Anthony sagt:
  9. Anthony sagt:
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